Stille in Bewegung – Die Qualitäten der Meditation entdecken

Meditationsworkshop mit Julian Welzel

Wer Meditation erfahren und ausprobieren will, mag denken: „Was so viele Jahre überdauert, muss einen wahren Kern haben. Ich werde also einfach in Stille sitzen, wie es der Buddha vorgemacht hat.“ Wer es probiert, wird feststellen: Einfach ist es nicht. Und still schon gar nicht. Der Körper schmerzt, die Gedanken rattern unnachgiebig und ohne Pause. Und auch wenn es den wahren und wundervollen Kern gibt, kann man Jahre lang den Buddha nachahmen, ohne die Qualitäten von Meditation zu erfahren – eine frustrierende Erfahrung, die eventuell sogar den Stress, den man eventuell loswerden wollte, verstärkt. Warum ist das so?

Ein Gespräch mit Paul Köppler über Ruth Denison

Paul Köppler ist Organisator und Meditationslehrer bei buddhistischen Seminaren. Er ist Autor mehrerer Bücher, welche die Lehre des Buddha in einer modernen und zeitgemäßen Sprache präsentieren. Von 1999 bis 2001 war er stellvertretender Sprecher der Deutschen Buddhistischen Union, dem Dachverband der Buddhisten in Deutschland. 1984 gründete Paul Köppler den Verein „Buddhismus im Westen“, der bald darauf ein eigenes Seminarhaus erwarb, das Waldhaus am Laacher See. Darüber hinaus betreibt er das buddhistische „Haus Siddhartha“ in Bonn-Bad Godesberg. Paul Köppler steht in der Tradition von Godwin Samararatne und Ruth Denison und ist außerdem Mitglied im Intersein-Orden von Thich Nhat Hanh.

AG Achtsamkeit an Bonn´s Fünfte

Was bedeutet für Dich Achtsamkeit?

„Im lauten und stressigen Schulalltag einfach mal zur Ruhe kommen“, „Gegenseitig auf sich aufzupassen“, „Manchmal halte ich inne und schaue, was in mir so los ist, wie sich mein Körper anfühlt und wie ich atme“.