„Sagen Sie, was bedeuten denn die 3 schätze?“

In den letzten Jahren wurde ich den obigen Satz immer mal wieder gefragt und auch vor einigen Tagen wollte eine Kundin wissen, was denn die 3 Schätze eigentlich bedeuten? Die einfache Antwort sind Buddha, Dharma und Sangha. „Buddha“ als der historische Buddha aber auch als Prinzip der Einheit, „Dharma“ als die Lehre Buddhas oder die universellen Lebensgesetze und „Sangha“ als buddhistische Gemeinschaft.

Als Zen Mönch habe ich Zuflucht genommen, zu den Drei Schätzen. So heißt mein Laden und so nennt sich auch unser Zen Dojo, San Bo Dojo (Drei Schätze Praxisort).

Und so dachte ich im Anschluss an die Begegnung neulich im 3 schätze Laden nochmal darüber nach, wie ich die Drei Schätze in meinem Leben praktiziere und lebendig werden lasse. Zen und Sensory Awareness sind die beiden Füsse, auf denen ich meinen Weg gehe. Die Praxis ist für mich immer wieder neu Gelegenheit, Sangha zu erleben. Wenn ich die Anhäufung erforsche, die ich als meinen Körper definiere, wenn ich mich auf die Gemeinschaft aller belebten und unbelebten Wesen besinne, kann ich erkennen, wie alles in Beziehung steht. Dies kann ich im Kontakt mit dem Boden erfahren, meiner Verortung im Raum oder ganz einfach in der Betrachtung des Atems. Dabei kann ich immer wieder die universellen Lebensgesetze, Dharma, untersuchen, die Schwerkraft, die Vergänglichkeit und schließlich auch Nicht-Selbst, Buddha.

Zen Meister Dogen sagt: „Wir nehmen Zuflucht zu Buddha, Dharma und Sangha, weil der Buddha unser grosser Lehrer ist, das Dharma eine gute Medizin für uns ist und weil die Menschen in der Sangha ausgezeichnete Freunde sind„.

 

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